Kiew | Städtetrip

Zu einem kurzen Abstecher in ein anderes Land kann ich einfach nicht nein sagen. Also flog ich mit Sven nach Kiew, da er dort aus beruflichen Gründen hin musste. Am Wochenende nahmen wir uns die Zeit und machten einen Städtetrip durch Kiew. Ich habe einige Fotos bereits auf Instagram veröffentlicht. In diesem Beitrag habe ich euch aber alles sehenswerte zusammengefasst.

Zunächst einmal muss ich sagen, dass Kiew für mich kein überraschende Stadt war. Da ich aus Moskau komme, bin ich die Plattenbauten, die U-Bahn und den vielen Schnee im Winter gewohnt (hier könnt ihr meinen Beitrag zum Moskauer Winter nachlesen). Knapp 90% der Leute sprachen Russisch, daher fühlte mich sich die es für mich dort sehr gewohnt an.

Unser Hotel Cosmopolite lag etwas außerhalb. Aber ein Taxi war nicht teuer und die U-Bahn kostete keine 50 Cent, daher war die Fortbewegung gar kein Problem. Der Start unserer Route, die ich auch für euch unten im Beitrag hinterlegt habe, startet mit dem Golden Tor von Kiew. Ein sehr schöner und außergewöhnlicher Bau. Von dort aus sind wir die Straße entlang in Richtung der Sophienkathedrale, vorbei an vielen schönen Gebäuden im Jugendstil. Zur Weihnachtszeit ist alles sehr bunt dekoriert und überall hängt Weihnachtsbeleuchtung. Auf dem Weg zur St.-Andreas-Kirche gab es sogar einen kleinen Weihnachtsmarkt. Aufgebaut wie in Deutschland, mit kleinen Souvenir- und Essensständen – nur gab es dort Schaschlik zu Essen. 😉

Am schönsten fand ich das St. Michaelskloster. Mich beeindruckt die russische Architektur sehr und wenn der Himmel so blau ist und die Sonne auf das Kloster scheint, ergab es ein wunderschönes Bild.

Weiter in Richtung Volodymyrska Hill ist ein Park mit einer Aussichtsplattform. Da so viel Schnee lag, sind viele den Berg mit dem Schlitten heruntergefahren 😀 . Von dort aus sind wir weiter zum Marienpalast und durch den Park spaziert.

Ein anderes schönes Gebäude ist das Haus mit den Chimären, das ganz in der nähe der Villa Liebermann liegt. Wir selbst waren leider nicht dort, da wir unsere Route aufgrund der Minusgrade verkürzt haben und direkt zum Unabhängigkeitsdenkmal der Ukraine gingen. Das Gute ist, dort gibt es viele Lokalitäten in welchen man essen, shoppen und sich aufwärmen kann. Daher aßen wir Sushi, was ich wirklich sehr empfehlen kann, und stöberten durch die nähere Umgebung.

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Wer noch nicht genug hat (oder noch nicht erfroren ist) kann seine Route bis zu den Kiewer Höhlenkloster fortsetzen. Doch wir haben die Lawra erst am nächsten Tag besucht. Leider hatten wir nicht so viel Glück mit dem Wetter, denn die Sonne kam nicht raus und ohne ist es richtig kalt gewesen. Dennoch waren die russisch-orthodoxen Klöster wunderschön und die Aussicht war herrlich.

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Die Route

2 Kommentare

  • 9 Monaten ago

    Wow! Kiew sieht wirklich wunderschön aus. Ich hätte die Gelegenheit dorthin zu fliegen auch genutzt, so oft hat man sicher nicht die Gelegenheit so eine schöne Stadt zu sehen. Zumal Kiew ja eher nicht die erste Stadt ist, die einem für einen Städtetrip in den Kopf kommt.

    Liebe Grüße, Milli
    (http://www.millilovesfashion.de

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